Waldkindergarten Klein Hundorf

Team

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Maren Schmidt
Erzieherin / Visuelle Kommunikation
Jahrg. 1960, geboren in Karlsruhe, Mutter zweier Kinder

1980 schloss ich meine Ausbildung als staatlich anerkannte Pädagogin ab und 1994 im Fachbereich Visuelle Kommunikation. 2009 zog ich mit meiner Familie nach Wismar – meine neue Heimatstadt, die ich als NEUGIERIG, TOLERANT und WELTOFFEN erlebe.

Die positive Neugierde, unbekannte Wege zu gehen und die Vorgehensweise anderer Mitmenschen kennen zu lernen, sowie neue, kreative Lösungen zu (er)finden, faszinieren und motivieren mich immer wieder.

Sieben Jahre engagierte ich mich für 0 bis 6 jährige Kita-Kinder – für ihre individuellen Bedürfnisse, für ihr großes Interesse, ihre Um-Welt zu verstehen und ihren Ideenreichtum. Hinzu kam die spannende Mitarbeit in Einrichtungen und Projekten der „offenen Kinder- und Jugendarbeit“ wie zum Beispiel zwei Abenteuerspielplätze und ein Kindermitspielzirkus.

Die Ausbildung im Fachbereich Visuelle Kommunikation erweiterte meine Möglichkeiten im pädagogischen Bereich. Im Rahmen meiner Ideen-Werkstatt begleitete ich fotodokumentarisch das Jugendtheaterprojektes „Räuber“ bis zu seiner Premiere. Mit Hilfe meiner Fotos möchte ich die besonderen Stärken eines Jeden festhalten, die faszinierenden Aktionen, die sich gemeinsam entwickeln, sowie die unkonventionelle, neue Herangehensweise, die so viel positives Selbstvertrauen schafft und dadurch manchmal Unmögliches ermöglicht.

Der Waldkindergarten in Klein Hundorf macht mich wieder sehr neugierig. Hier vereint sich eine kontrastreiche Naturlandschaft mit Tierhaltung, und biologische Landwirtschaft mit ungewöhnlichen Berufsbereichen. Diese enorme Vielfalt vor Ort begeistert!

Begeisterung ist – neben den zuverlässigen- und untereinander wertschätzenden Bindungen – das Wichtigste, um GERNE zu lernen! Ich meine damit nachhaltig und umfassend all das zu verstehen, was als Basis für das Leben wichtig ist. Dieser natürlich schöne „Spielraum“ in Klein Hundorf bietet dafür die vielfältigsten- und damit idealsten Voraussetzungen. Ich freue mich sehr, gemeinsam mit den Kinder diesen besonderen Ort zu entdecken, zu be-greifen und zu genießen – neugierig, tolerant und offen für die Welt – natürlich!“

 Juli Wittkop
Erzieherin / Waldpädagogin i. A./ Tischlerin
Jahrgang 1977, geboren in Kassel und Mutter eines wunderbaren Sohnes (geb. 2002)

Ich bin leidenschaftliche „Wald und Naturerforscherin“, liebe Pflanzen und Tiere aller Art, bin reisebegeisterte Weltenbummlerin, entdecke am liebsten „Großes“ in den kleinen Dingen am Wegesrand und stelle gerne schöne Dinge mit natürlichen Materialien her. Vor allem das kreative und künstlerische Schaffen, das Schnitzen, das Bauen von Hütten im Wald, sowie das spontane Philosophieren zusammen mit den Kindern lässt mein Herz höher schlagen.

Nach meiner Ausbildung zur Tischlerin 2001, kleineren Ausbildungen im Bereich Yoga und Tanz, freiberuflicher Tätigkeit im Bereich der Familienhilfe und Jugendprojekten in der Wildnis, schloss ich im Jahr 2013 die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin am Rudolf-Steiner-Institut in Kassel ab. Darauf folgten diverse Tätigkeiten und Projekte an einer Schule für emotionales und soziales Lernen in Kassel und eine weitere Ausbildung für den Bau von speziellen Passivhäusern, den „Earthships“, in den USA und in Deutschland.

„ Der für mich sinnvollste Lernort für unsere Kinder ist und bleibt die Natur, in all ihrer Vielfalt, ihrem unermesslichen Raum, ihrer Schönheit, Kraft und Ruhe, bei allen Wetterlagen und zu jeder Jahreszeit. Das Leben, Lernen, Spielen und Erforschen der Kinder im Grünen und bei frischer Luft schafft wertvolle, Sinn ergebende Zusammenhänge auf allen Ebenen und sind ein wichtiger Grundpfeiler für eine gesunde Entwicklung und unser späteres Leben.“

Wolf Grochowski
Erzieher und leidenschaftlicher Waldpädagoge
1987 in Lüneburg (Niedersachsen) geboren

Nach meiner Ausbildungszeit arbeitete ich 5 Jahre in einem niedersächsischen Waldkindergarten, davon zwei Jahre als Leiter. Während meiner Ausbildung hatte ich das erste Mal die Möglichkeit in einem Waldkindergarten zu arbeiten und mir wurde klar: das ist meine Berufung!

Durch den Wald erfahren die Kinder mehr Nähe zur Natur und Lebenswelt und begreifen ihn und die Natur als organisches, nicht weg zu denkendes Wesen. Aber nicht nur dieser moralische und weltbildliche Aspekt fasziniert mich an der Arbeit im Waldkindergarten. Auch finden die Kinder im Wald, im Falle von Konflikten, hinter jedem Baum Rückzugs- und Ausweichmöglichkeiten und sind hierbei nicht räumlich eingeschränkt, wie in vielen „Hauskindergärten“. Auch die gelebte situative Pädagogik und die besondere Spielkultur sind für mich Gründe dafür, dass der Waldkindergarten mein ideales Arbeitsfeld darstellt.“

In einem Kurs über Psychomotorik erfuhr ich immer mehr über den Stellenwert der Bewegung für die kindliche kognitive Entwicklung und ihre Funktion als „Motor des Lernens“. Außerdem nahm ich an Kursen teil wie Bewegung und Spiel auf dem Trampolin, pädagogisches Handpuppenspiel, Abenteuer- und Erlebnispädagogik oder Umgang mit Agressionen und Gewalt. Meine große Leidenschaft gehört den Heilpflanzen, den Steinen, dem Schnitzen und dem Bau von Seilkonstruktionen im Wald.

Als ich von der Neugründung des Waldkindergartens in der Dorfgemeinschaft Klein Hundorf erfuhr, entschied ich mich zu einem Neuanfang in Mecklenburg-Vorpommern. Ein autarkes Leben gehörte schon immer zu meinen breit gefächerten Interessensgebieten. So kann ich meine Berufung, meine Lebenseinstellung, Ziele und Interessen am besten entfalten und verwirklichen.

Martina Frenzel
Lehrerin / Kunsttherapeutin
1963 in Kyritz geboren, Mutter von zwei erwachsenen Kindern – einer Tochter und einem Sohn

Seit 30 Jahren lebe ich ganz in der Nähe von Klein Hundorf – in  Meetzen. Hier, auf einem Hof mit Hühnern, Enten, Schafen, Bienen, Hunden, Katzen und vielen Bäumen, sind meine Kinder aufgewachsen und konnten all das lebendig erfahren, was als Basis für das Leben von so essenzieller Bedeutung ist.

Obst- und Gemüseanbau, die Imkerei, das Verspinnen von Schafwolle… So sind aus all dem Tun im Kreislauf des Jahres Erfahrungen geworden, die ich für die Arbeit im Waldkindergarten mitbringe.

Als Lehrerin, Freizeitpädagogin, Pflegehelferin, Betreuerin dementer alter Menschen und als Kunsttherapeutin ging ich, vertrauend auf das natürliche Entwicklungspotential, das jedem Menschen gegeben ist, immer wieder neue berufliche Wege.

Ich freue mich, die Waldkinder in Klein Hundorf begleiten und betreuen zu dürfen, gemeinsam mit ihnen und von ihnen zu lernen.